07.09.2019 - REGIO-FINALE

Badehaus, Berlin

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SPH Music Masters 2019 - Regio-Finale (07.09.19, Badehaus, Berlin)

Die Berliner Jungs von DEAD PHOENIX eröffnen den Abend und bringen das Badehaus sofort zum Beben. Seit dem letzten Auftritt hat die Band fleißig an ihrer neuen Platte gearbeitet und das hört man auch live. Die Gitarrenarbeit einiger Lieder ist tighter, feiner und noch reicher an Nuancen geworden. Mervin am Bass schreckt auch nicht davor zurück, beim Gesang mit kräftigen Shouts und Screams zu unterstützen.

 

Der Solokünstler SIMON FREI sorgt im Anschluss für etwas Ruhe nach dem Sturm. Er bezaubert das Publikum mit seinen Nostalgie-geladenen Liedern und erzeugt mit seinem Charisma ein Wohnzimmer-Konzert-Feeling. Niemand beherrscht die akustische Gitarre so wie SIMON. Seine Finger- und Handarbeit ist so schnell und geschickt, dass man mit dem Auge kaum mithalten und erkennen kann, wie all die unterschiedlichen Melodien auf dieser einen Gitarre entstehen.

 

Als nächstes kamen LATH auf die Bühne, dieses Mal aber mit einem Drummer als neues Bandmitglied. Das ist ein riesiges Upgrade für die Band, da durch die akustische Perkussion mehr Dynamik in die Lieder fließen kann. Somit erreicht die Show des Power-Trios eine ganz andere, höhere Ebene. Die Attitüde des Sängers und der Gitarristin lassen mal wieder staunen, denn obwohl ihre Musik weder Metal oder Rock im eigentlichen Sinn ist, strahlt das Paar mit einer unaufhaltsamen Energie auf der Bühne. Wow!

 

Dann wurde es Zeit für ordentlichen Rock 'n' Roll mit INDIGORUSH! Eine gut eingespielte Band, die alle ihre Mitglieder zur Geltung bringt. Die Komposition der Lieder ist bemerkenswert, denn sie sind sehr abwechslungsreich und fetzig. Neben den rockigen Gitarren-Soli und der melodiösen Keyboard-Begleitung ist die unglaublich hohe, kräftige und bluesige Stimme des Sängers eines der Highlights des Auftritts. Das letzte Lied, „Blue Is The Color“, beschreibt die Band besonders treffend, denn „blue is the color and they've got the blues“, vor allem der komplett in Jeans gekleidete Sänger.

 

Zu guter Letzt kommt die Band EVA auf die Bühne. Lockere, selbst-ironische Jungs mit starkem Einfluss aus der Post-Hardcore Welle der 2000er Jahre. Gleich das erste Lied versetzt einige Besucher etwa zehn Jahre in die Vergangenheit mit schweren, aber melodiösen Riffs, Punk Beats am Schlagzeug, sowie leidenden und kräftigen Screams des Sängers, der natürlich auch mal clean singt. Die Interaktion mit dem Publikum ist ebenfalls hervorragend: man fühlt sich sofort gut aufgenommen und bereit einfach mit der Band abzugehen und einen entspannten Abend zu haben. Auf jeden Fall der perfekte Abschluss für diese Runde.

Verfasser: Alvaro La Rosa // SPH Music Masters

Hier das Ergebnis im Detail:

Act

Jury

Publikum

Durchschnitt

EVA 21,12 % 36,94 % 29,03 %
LATH 19,92 % 18,47 % 19,19 %
SIMON FREI 20,72 % 15,77 % 18,24 %
DEAD PHOENIX 19,52 % 16,22 % 17,87 %
INDIGORUSH 18,73 % 12,61 % 15,67 %
Achtung:

Durch Rundungen kann es ggf. zu leichten Abweichungen kommen (z. B. Addition aller Wertungen = 100,1%). Für den Fall, dass eine solche Rundung zwischen zwei Acts entscheiden würde, wird mit den exakten Werten gerechnet.

 

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