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14.12.2019 - VIERTELFINALE

Goldene Krone, Darmstadt

Flyer VIERTELFINALE - 14.12.2019



SPH Music Masters 2019 - Viertelfinale (14.12.2019, Goldene Krone, Darmstadt)

Mit einer winzigen Verspätung begann ein hochqualitativer Abend in der Goldenen Krone in Darmstadt. Zur ersten Band END OF SENSE, aus Frankfurt, war die Location bereits ordentlich gefüllt. Harte Klänge und ungerade Takte begeisterten die gespannten Zuhörer. END OF SENSE sind bekannt für ihre ausschweifenden Riffs und verspielten Wechsel zwischen gefühlvollen Passagen und knallharter Gitarrenarbeit. Dazu kommt ein Sänger der sanft singen, aber auch brachial shouten kann. Der ganze Auftritt war definitiv der Vorweihnachtszeit gewidmet. Somit brachten END OF SENSE sogar ihre ganz eigene Interpretation eines Weihnachtssongs mit und die Jury, genau wie das Publikum staunte nicht schlecht! Willkommen auf dem dritten Platz!

Die Goldene Krone ist ein Komplex aus verschiedenen Bühnen und Kneipen. Mit NOT MY MONKEYS; wurde sogar der große Konzertsaal zum Pub umfunktioniert. Das eigens betitelte Genre nennt sich Pub-Rock und dieses Gefühl kam schon allein durch den sympathischen Sänger mit Akustik-Gitarre direkt auf. Songs mit Ohrwurm Potential und eine übermäßig am Publikum orientierte Show haben den Saal zum Beben gebracht. Mitsingen, klatschen und tanzen war garantiert. Mehrstimmiger Gesang und ein sehr authentisches Bühnenbild haben die Jungs ganz groß dastehen lassen. Es hat leider nicht ganz für eine Platzierung gereicht, allerdings erhielten sie die eine Wildcard. Viel Spaß in der nächsten Runde!

SOLSTICE aus Frankfurt stehen für höchste musikalische Qualität. Sie bringen ein Feuerwerk aus Riffs und großartig komponierten Songs mit und dazu ein Publikum, das für deren Band brennt! Ein eigener Sound und ein sympathisches Auftreten haben den drei jungen Herren ganz großen Jubel von der Jury, wie dem Publikum eingebracht. Progrock der feinsten Güte mit vielen Einflüssen aus den letzten Jahrzenten. Bei SOLSTICE merkt man die Liebe zum Genre und der Inbrunst diese auch so auf der Bühne wiederzugeben. Es benötigt keine riesen Show oder großes Anfeuern um die Crowd zu bewegen. Das beweisen sie immer wieder, aber leider ist trotzdem für SOLSTICE nach diesem Viertelfinale Schluss.

Die Rheinmain Rapszene wurde ein weiteres Mal würdig vertreten. ANTIPATHIE aus dem Herzen Frankfurts brachten ihren Rap und Hip-Hop nach Darmstadt. Musik für die eigene Zielgruppe wird hier ganz groß geschrieben. Es wurde kein Hehl aus der Performance gemacht, authentisch und energetisch wurde deren Publikum angeheizt und die Tanzfläche zum Glühen gebracht. Hände bewegten sich im Rhythmus und Titel wurden voller Inbrunst mitgerappt. Mit fetten Beats machten Antipathie mit ganz besonderem Image ihrem Genre alle Ehre. Auch hier gab es eine Wildcard für die Jungs.

Mit der eindrucksvollsten Stimmung haben ICH UND MEINE JUNGS die Krone förmlich abgerissen! Früher hießen sie T.J. und Dozi und jetzt haben sie einen weiteren MC am Start. Mit DeVito am Mikrofon, wurde aus dem Duo ein Trio. Eine professionelle Show, die ihres Gleichen sucht, hat jeden absolut überzeugt. Saubere Rap-Parts, eine grandiose Aufteilung der einzelnen Talente und Songs, die sofort dank starker Hooks im Ohr blieben. Mit abgestimmten Outfit und teilweise selbstgemachten Beats feierte das Publikum ihre Helden auf der Bühne ohne Rücksicht auf Verluste. Verdient gab es hier den zweiten Platz!

Die erstplatzierten CAMPFIREMEN sind eine Band, die auf große Bühnen gehört! Glamourös und souverän präsentieren Sie sich mit hervorragend gespieltem und arrangiertem Bluesrock. Dazu kommt eine natürliche Coolness, die durch die Outfits nur untermalt wird. Viel Blickkontakt und Spaß auf der Bühne steckten sofort an. Niemand blieb stehen und zu einer solch späten Stunde wurde die Krone nochmal richtig heiß! Die rauchige Stimme des Sängers gepaart mit dem unverwechselbaren Gitarrensound der siebziger Jahre zauberte ein Bild auf die Bühne, das man selten zu Gesicht bekommt. Was eine Show! Die CAMPFIREMEN sind definitiv Material für das Finale des SPH Music Masters.

CINNAMOON waren die einzige Band mit einer jungen Frau am Mikrofon. Trotz der kurzen Zeit, die sie dabei ist, kannte sie die Songs bereits sehr gut und hat souverän mit der Band zusammen gespielt. Nach kurzen Verzögerungen, hatte sich die Band auf der Bühne gefunden und sie spielten ihre Interpretation von Alternative Rock vor dem noch ordentlich gefüllten Saal. Ein kürzlicher Besetzungswechsel hat leider dafür gesorgt, dass die Band sich mehr auf die Musik konzentrierte als den Showfaktor. Hier gab es leider keine Platzierung mehr.

Verfasser: Theo Eifert // SPH Music Masters

Hier das Ergebnis im Detail:

Act

Jury

Publikum

Durchschnitt

CAMPFIREMEN 19,08 % 19,03 % 19,05 %
I.U.M.J. 14,48 % 21,16 % 17,82 %
END OF SENSE 17,24 % 12,18 % 14,71 %
NOT MY MONKEYS 13,56 % 15,83 % 14,70 %
SOLSTICE 17,01 % 11,11 % 14,06 %
ANTIPATHIE 11,26 % 12,94 % 12,10 %
CINNAMOON 7,36 % 7,76 % 7,56 %
Achtung:

Durch Rundungen kann es ggf. zu leichten Abweichungen kommen (z. B. Addition aller Wertungen = 100,1%). Für den Fall, dass eine solche Rundung zwischen zwei Acts entscheiden würde, wird mit den exakten Werten gerechnet.

 

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