26.01.2019 - VORRUNDE

Stadtmitte, Karlsruhe

Flyer VORRUNDE - 26.01.2019



SPH Music Masters 2019 - Vorrunde (26.01.2019, Stadtmitte, Karlsruhe)

Genau eine Woche vor der Vorrunde des SPH Bandcontest am 26. Januar 2019 in der Stadtmitte Karlsruhe wurde die Gewinnerband des letzten Contests gekürt und schon ging es weiter mit der ersten Show.  Neun Bands sollten heute Abend auftreten. Der Anfang machte die Eletro-Pop-Band NATHY aus Karlsruhe und Umgebung. Die Songs mit Synthieanklängen, die von Gitarre und Schlagzeug begleitet wurden, stammen aus der Feder der Frontsängerin Nathy, welche die Namensgebern der Band ist. Ihre mit Hall verzerrte rauchige Stimme passte sich gut in die Mischung der Klangbetten ein. Ihre Musik hatte viel Potenzial, auch wenn es noch Luft nach oben in technischer und musikalischer Hinsicht gab. Trotzdem überzeugten Sie die Jury mit ihren Ideen und ihrem individuellen Klang und kamen somit durch eine Wildcard weiter.

Ganz andere Musik wurde an zweiter Stelle von ENNE aus Metzingen geboten. Er überzeugte mit eher ruhigen Melodien und eigenen Texten. Sein Auftreten mit Gitarre und „Band aus der Dose“, ergab für seine Worship Music ein stimmiges Konzept. Er überzeugte zudem sehr durch sein sympathisches Auftreten, wobei das elektronische Schlagzeug an der einen oder anderen Stelle eher überflüssig war.

Mit drei leuchtenden Kappen traten die drei Musiker von OUT OF SPHERE auf die Bühne. Mit zwei Synthies / Keyboards und einem Frontsänger gaben sie einen soliden Auftritt ab. Ihre Synthie-Pop Musik erinnert an die Musik von Depeche Mode oder Unheilg, jedoch gibt es gesanglich noch Entwicklungspotenzial, auch wenn die tiefe Stimme des Sängers – gerade in den deutschsprachigen Passagen – mit einer prägnanten und sichern Fülle rüber kam. Dass Sie Spaß an ihrem Auftritten hatten, kam deutlich rüber und steckte auch das Publikum an.

Die vierte Band trat mit einer ganz anderen Musikrichtung in der Vorrunde an. Die Jungs von SCHLÄCHTER brachten ihre Fans mit deutschsprachigen Metal Core zum Abfeiern. Für eine so junge Band, hatten sie außergewöhnlich gute Ideen und lockerten die gegrowlten Texte mit einer melodischen zweiten Stimme deutlich auf. Unterbrochen bzw. aufgepeppt wurden die Songs mit Einspielern als Zwischenspiel, Intro oder dienten für andere Effekt wie Schüsse. Die Songs waren dynamisch und gut umgesetzt. So schafften Sie es auf den dritten Platz des Abends

Hardrock im alten Style erklang von der dreiköpfigen Band BAD BUT LOUD aus Bad Dürkheim. Ihre Songs trafen sehr gut den Aufbau der typischen Hard-Rock Songs wie man es gewohnt ist. Man merkte zudem, dass es nicht das erste Mal war, dass sie auf der Bühne standen. Ihr erklärtes Ziel (den Menschen vor der Bühne Spaß zu bringen und dabei auf der Bühne Spaß zu haben) erfüllten sie souverän. Sie lieferten einen super Auftritt mit einer sympathischen und authentischen Bühnenpräsenz ab, die dem Hard-Rock würdig war. Auch das Publikum reagierte entsprechend auf ihr gutes Zusammenspiel.

Mit ALISAS EYE kam eine Art-Rock Band auf die Bühne, die bereits 20 Jahre Bühnenerfahrung aufweisen konnte, zwar in unterschiedlicher Besetzung im Lauf der Jahre, doch traten sie in der Stadtmitte wieder in ihrer ursprünglichen Besetzung auf. Sie überzeugten durch einen klaren, sehr gut ausdifferenzierten Sound und ein harmonisches Zusammenspiel.

Der Auftritt der Band TULPÄÄ ließ den Raum kochen. Die aus Eppingen angereisten Jungs lieferten Punkrock in neuem Gewand. Die Texte drehten sich um die Problemstellungen der heutigen Gesellschaft. Die junge Stimme des Texters und Frontmanns passte zu den energiegeladenen Schwingungen, die von der Bühne auf die Zuschauer überschwappte. Eine junge Band mit viel Potenzial. 

NO CHOICE brachte drei E-Gitarren auf die Bühne und präsentierte alternativen Rock. Die fünfköpfige Band glänzte mit einer schönen Lead-Gitarre, doch wirkte der präsentierte Tonumfang leider etwas begrenzt.

Den letzten Auftritt bestritten REPRIEVE und brachten am Ende nochmals ordentlich Härte auf die Bühne. Der Gesang oszillierte zwischen cleanen Vocals und Scream. Das Schlagzeug dominierte teilweise die Szenerie, das Keyboard lieferte elektrische Szenerien. Die Band hat einiges auf dem Kasten. Doch teilweise wirkte der Sound etwas überfüllt.

Man kann mit Fug und Recht sagen, dass dieser Start dem Contest würdig war. Die Erwartungen an die nächsten Veranstaltungen können, nach diesem Event, nicht zu hoch angesetzt werden.

Verfasser: Alexandra Krämer // SPH Music Masters

Hier das Ergebnis im Detail:

Act

Jury

Publikum

Durchschnitt

TULPää 13,50 % 30,62 % 22,06 %
ALIAS EYE 16,56 % 10,30 % 13,43 %
SCHLÄCHTER 15,34 % 8,67 % 12,00 %
BAD BUT LOUD 9,20 % 12,20 % 10,70 %
NO CHOICE 7,36 % 12,47 % 9,91 %
ENNE 8,59 % 9,49 % 9,04 %
NATHY 12,27 % 4,61 % 8,44 %
REPRIEVE 9,82 % 5,96 % 7,89 %
OUT OF SPHERE 7,36 % 5,69 % 6,53 %
Achtung:

Durch Rundungen kann es ggf. zu leichten Abweichungen kommen (z. B. Addition aller Wertungen = 100,1%). Für den Fall, dass eine solche Rundung zwischen zwei Acts entscheiden würde, wird mit den exakten Werten gerechnet.

 

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